München

Barbara Muggenthaler

„Wirtschaftsprüfer: ein Beruf mit Zukunft?!“

Beruflicher Werdegang

2010 Master of Laws, 2014 Steuerberaterin, 2016 Wirtschaftsprüferin

 

Nach Abschluss meines Studiums habe ich meine berufliche Tätigkeit bei einer großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aufgenommen und in dieser Zeit das Steuerberater- und Wirtschafsprüferexamen absolviert. Zudem konnte ich im Ausland im Rahmen eines Secondments internationale Prüfungserfahrung sammeln und dabei umfangreiche Kenntnisse in der digitalen Abschlussprüfung erlangen. Diese Kenntnisse habe ich in Deutschland bei meinem Arbeitgeber eingebracht und dessen Umstellung auf die digitale Prüfung eingeleitet.

 

Heute bin ich bei einem gesetzlichen Prüfungsverband tätig und berate und prüfe ausschließlich mittelständische Unternehmen. Hierbei unterstütze ich auch bei der Digitalisierung der Abschlussprüfung.

Berufspolitische Motive

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Wirtschaftsprüfung zukunftssicher wird.

 

Die Digitalisierung holt nicht nur unsere Mandanten ein, sondern auch uns. Durch Digitalisierung mit Augenmaß können wir die Qualität steigern und Effizienz gewinnen. Hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Tätigkeit sind maßgebliche Bausteine für die Zukunftsfähigkeit unseres Berufes. Gerne möchte ich meine Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung einbringen.

 

Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern ist eine der wichtigen Aufgaben um den Beruf für die Zukunft stark zu machen. Die Erhöhung des Bekanntheitsgrads sowie die Reformation des Wirtschaftsprüferexamens wurden in der jüngeren Vergangenheit stark vorangetrieben. Als junge Wirtschaftsprüferin möchte ich gerne meine Erfahrungen einbringen um die Attraktivität des Berufs noch weiter voranzutreiben. Syndikus-Wirtschaftsprüfer, modularisiertes Wirtschaftsprüferexamen sowie die Präsenz an Universitäten und Hochschulen sollten weiter durch die WPK unterstützt werden.

 

Die Skalierung in der Abschlussprüfung hilft die teilweise überbordenden Dokumentationsanforderungen wieder auf ein wirtschaftliches Maß zu reduzieren. Ich unterstütze daher die verstärkte Skalierung, da diese bei gewohnt hohen Qualitätsstandards eine Reduzierung des Arbeitsumfangs bei Abschlussprüfungen von kleinen oder nicht komplexen Unternehmen erlaubt.

 

Ich stehe für eine sachorientierte, nachhaltige und offene Gremienarbeit.

 

Mit Ihrer Stimme können Sie mich unterstützen, den Beruf des Wirtschaftsprüfers zukunftsorientiert zu gestalten.