Berlin

Frank Normann

Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Steuerberater

Jahrgang 1959

 

Beruflicher Werdegang

1986 Erstes jur. Staatsexamen

1989 Zweites jur. Staatsexamen

1991 Zulassung als Rechtsanwalt

1993 Bestellung zum Steuerberater

1994 Gründungsgesellschafter/Geschäftsführer einer WPG

1998 Gesellschafter/Geschäftsführer einer Steuerberatungsgesellschaft

2006 Wirtschaftsprüfer

2007 Gründungsgesellschafter/Geschäftsführer einer WPG

Partner in einer kleineren WP-Praxis einschließlich Steuerberatung mit 10 Mitarbeitern.

 

Eigener Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich Wirtschaftsprüfung und gesellschaftsrechtlicher Rechtsberatung.

 

Berufspolitik

Interesse an der Berufspolitik wurde bei mir geweckt durch z.T. wenig professionelle Präsentationen einzelner Berufskollegen hinsichtlich der Ausrichtung unseres Berufsstandes.

 

Von besonderer Bedeutung ist für mich, dass der Berufsstand als Selbstverwaltungsinstitution umfänglich bestehen bleibt und darüber hinaus gestärkt wird. Dieses Ziel lässt sich nicht erreichen, wenn sukzessiv Selbstverwaltungsschwerpunkte, wie Berufsaufsicht und Qualitätskontrollverfahren, ausgelagert werden. Dies untergräbt den Kernbereich der Selbstverwaltung.

 

Die WPK muss sich auch als „Dienstleister“ nicht nur gegenüber ihren Mitgliedern, sondern auch gegenüber Dritten verstehen, wenn die WPK dazu berufen wird, fachliche Kompetenz aus dem Kreis ihrer Mitglieder vorzuschlagen. Hier ist ein transparentes Verfahren erforderlich. Dies schafft Vertrauen in die Tätigkeit der Kammer.

 

Die Vertretung des Berufsstandes muss nach innen und außen darstellen, dass Praxen unterschiedlichster Größe und Rechtsform nicht Ausdruck unterschiedlicher Quantitätsmerkmale sind, sondern, von dem die Berufsleistungen abfordernden Markt in dieser Vielfältigkeit gefordert wird. Daher sind die Einheitlichkeit des Auftretens und das Zusammenstehen aller Berufsträger für den Berufsstand von wesentlicher Bedeutung. Die Einbindung des deutschen Berufsstandes in die Entwicklung der internationalen Rechnungslegung kann durch fehlendes gemeinsames Auftreten nicht weiter behindert werden.