Weinstadt

Jürgen Tschiesche

Beruflicher Werdegang

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dipl.-Kfm. Jürgen Tschiesche, Weinstadt

 

  • 1979 bis 1985 Studium Uni Mannheim
  • 1986 bis 1996 Assistent/Prüfungsleiter, WP/StB bei mittelständischen Gesellschaften und bei WIBERA
  • 1999 bis 2009 Partner bei PWC/WIBERA
  • 2009 Vorstand bei invra Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München und Fachberater für den Heilberufebereich (IFU / ISM GmbH)
  • 2010 Partner bei BBH, mit Sitz am Standort Stuttgart
  • 2012 Dozent, Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)
  • 2013 Fachberater Gesundheitswesen (IBG/HS Bremerhaven)

Sonstige Tätigkeiten und Mitgliedschaften

  • Messebeirat interCOGEN

Berufspolitische Motive

Was mich bewogen hat, einer Liste für die Beiratswahlen beizutreten?

 

Ich bin davon überzeugt, dass ich durch meine Erfahrungen, die ich in 30 Berufsjahren sammeln durfte, nicht nur für meine Mandanten ein geschätzter Experte bin, sondern auch die Wirtschaftsprüferkammer von meinem praktischen und theoretischen Erfahrungsschatz profitieren wird.

 

Ich verstehe die Wirtschaftsprüferkammer als Dienstleister für ihre Mitglieder. Um diese Aufgabe zu erfüllen, braucht die Kammer den Draht zur Branche. Was treibt sie gerade um? Welche aktuellen und künftigen Herausforderungen gilt es zu meistern? Und wie lässt sich der Berufsstand sinnvoll weiterentwickeln? Das sind zentrale Fragen, auf die die Wirtschaftsprüferkammer eine Antwort geben muss.

 

Blicken wir in die Zukunft, sind es vor allem drei Themen, die ein großes Gewicht haben werden: Digitalisierung, Nachwuchsgewinnung/-förderung und Honorardumping. Die Digitalisierung ist dabei, sämtliche Lebensbereiche zu verändern. Auch die Wirtschaftsprüfung wird Antworten und Lösungen brauchen, um den Beruf standesgerecht zu digitalisieren. Wir müssen außerdem daran arbeiten, dass das Berufsbild des Wirtschaftsprüfers für den Nachwuchs attraktiv bleibt, bzw. wieder attraktiv wird. Wir können nicht davon ausgehen, dass sich Nachwuchsprobleme von selbst lösen, vielmehr müssen wir aktiv an der Nachwuchsförderung arbeiten. Schließlich müssen wir dafür Sorge tragen, das Honorardumping, mit dem wir zunehmend konfrontiert werden, zurückzudrängen. Die Qualität der Wirtschaftsprüfung darf nicht darunter leiden, dass sich Wettbewerber gegenseitig unterbieten. Dies hätte schlussendlich eine Selbstzerfleischung der Branche zur Folge, die niemand ernsthaft möchte.

 

Die Wirtschaftsprüferkammer kann und muss die Zukunft des Berufsstandes mitgestalten. Als vielfach vernetzter Branchenkenner möchte ich sehr gerne meinen Teil dazu beitragen – unabhängig und sachorientiert.